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Machbarkeitsstudie zur Innovationsregion Fessenheim

 

Im Zusammenhang mit dem  deutsch-französischen Vertrag von Aachen 2019 über Zusammenarbeit und Integration, dem  Projekt Fessenheim Territory und der  Abschaltung des Kernkraftwerks (KKW) Fessenheim im Juni 2020 haben die zuständigen nationalen, regionalen und kommunalen Behörden Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Region rund um den Raum Fessenheim definiert. Ein wesentliches Ziel ist die Umwandlung der Region in eine emissionsfreie und innovative Pilotregion mit nachhaltigen Energie- und Mobilitätssystemen auf Basis erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Förderung der wirtschaftlichen Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen. In diesem Rahmen wurden Eucor - der European Campus und die URCforSR mit ihren zahlreichen wissenschaftlichen Mitgliedern und Industriepartnern beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für eine innovative Region zu erstellen, die von konkreten Handlungslinien für deutsch-französische Demonstrationsprojekte begleitet wird.

Übergeordnetes Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, ein Konzept für eine innovative und nachhaltige Pilotregion zu entwickeln, um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation hin zu einem sauberen Energiesystem, einer Kreislaufwirtschaft und der Schaffung von zukunftsorientierten Arbeitsplätzen in der Region voranzutreiben. Ziel der Studie ist es, mit Hilfe der in der Region vorhandenen wissenschaftlichen und industriellen Expertise die Vision und das Potenzial der Region Fessenheim zu konkretisieren und erste deutsch-französische und europäische Demonstrationsprojekte zu definieren. Zu diesem Zweck wurden vier Kompetenzgruppen mit interdisziplinären Experten von beiden Seiten des Rheins in Bereichen gebildet, die als besonderes Potenzial identifiziert wurden: 1) grüne Batterien und Batterierecycling (Kreislaufwirtschaft), 2) Wasserstoff und 3) intelligente Netze. Eine vierte Kompetenzgruppe befasst sich mit den sozialen, rechtlichen und ökologischen Rahmenbedingungen, die die Pilotprojekte begleiten, um die Umsetzbarkeit in der Zukunft zu gewährleisten.

Bis Ende 2021 wollen Eucor und URCforSR eine Roadmap für die Realisierung und Finanzierung der von den Kompetenzgruppen entwickelten Pilotprojekte entwickeln. Das vorgestellte Konzept wird den politischen Entscheidungsträgern eine wissenschaftliche Unterstützung für fundierte Entscheidungen zur Entwicklung der Pilotregion bieten und gleichzeitig als Modell für andere europäische Grenzregionen dienen.

Kontakte:

Prof. Dr. Barbara Koch
Direktorin des Upper Rhine Cluster for Sustainability Research
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: +49 (0)761/203-3694
E-Mail: ferninfo@felis.uni-freiburg.de
www.nachhaltigkeit-oberrhein.info

Prof. Dr. Alain Dieterlen
Vizepräsident Valorisierung an der Université de Haute-Alsace
Vizepräsident von Eucor – The European Campus
Tel.: +33 (0)3 89 33 76 65
E-Mail: alain.dieterlen@uha.fr
www.uha.fr

Prof. Dr. Thomas Hirth
Vizepräsident Innovation und Internationales des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
Vizepräsident von Eucor – The European Campus
Tel.: +49 (0)721/608 41030
E-Mail: Thomas.Hirth@kit.edu
www.kit.edu

Prof. Dr. Christelle Roy
Beauftragte für Strategie und Entwicklung an der Université de Strasbourg
Tel.: +33 (0)3 68 85 70 85
E-mail: croy@unistra.fr
www.unistra.fr